goddess06

  Startseite
  Über...
  Archiv
  1. & 2. Kapitel
  3. & 4. Kapitel
  5. & 6. Kapitel
  7. & 8. Kapitel
  9. & 10. Kapitel
  11. & 12. Kapitel
  13. & 14. Kapitel
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   meine 2. ff!!!
   sarah's ff
   th community
   tinibecci's ff
   jojo's ff
   second ff of caught
   first ff of lidi
   giftzwerg's ff
   little-beast's ff
   ju's ff
   elle's ff
   lolle's ff
   honey und itzi's ff
   itzi's ff
   angel's ff
   cat's ff
   samy's ff





tokiohotel-online.net

Vorherige Fansite Nächste Fansite Alle Seiten Seite eintragen Tokio Hotel Webring

http://myblog.de/goddess06

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kapitel 3
In der Zwischenzeit war mir auch klar geworden wer da gerade neben mir saß und sich suchend nach Frischfleich umblickte. Es war der gutaussehende Sänger von Tokio Hotel und sein nicht minder attraktiver Zwillingsbruder. Die Situation war einfach zu komisch und so konnte ich nicht anders und mischte mich in ihr Gespräch ein. „Wie wärs denn mit der blonden da hinten im Minnirock?“ „Joa, nicht übel was sagst du dazu, Bill?“ Bill wollte gerade etwas erwidern als den Zwillingen auffiel, das der Tipp nicht von ihnen selbst stammte. Ertappt drehten sie sich zu mir um und sahen mich mit großen Augen an. Tom war der erste der seine Stimme wieder fand: „Ähm… hi! Mein Name ist Tom“,meinte er und streckte mir seine Hand entgegen.
Aus der Sicht von Bill:
Oh, mein Gott! Wie peinlich war das denn? Ich hatte mich doch tatsächlich vor Artemis als notgeiler Teeny geoutet. Vor der Artemis! Jetzt lächelte sie uns frech an. Ich wollte was sagen doch diese Augen, die mir schon mehr als eine schlaflose Nacht gekostet hatten, hielten mich einfach gefangen. Krass. Hatte die etwas keinen BH an? Ahhh! Augen hoch, schnell! Gott sei Dank, sie hatte meinen zweiten Ausrutscher nicht mitbekommen, da Tom anfing ihr irgendwas vorzustottern von wegen: Normalerweise sind wir nicht so. Ausname. Schönes Wetter heute…oh man. Ich entschloss mich, mich lieber etwas umzusehen um mich nicht noch weiter zu blamieren.
Wieder aus der Sicht von Artemis:
Nachdem, die beiden sich vom ersten Schock erholt hatten, ich hatte sie aber auch wirklich kalt erwischt, brachte Tom mich zum lachen wie schon lange niemand mehr. Wir redeten gerade über das Wetter als Bill gedankenverloren den Kopf schüttelte. Wieder schaute ich ihn an. Irgendetwas hatte er an sich das mich magisch anzog, doch er sah die ganze Zeit schon weg. Enttäsucht folgte ich seinem Blick, doch ich konnte nichts besonderes erkennen. Er blickte ins Leere.. „Hey, Erde an Bill!“, schrie Tom irgendwann und fuchtelte mit den Händen vor Bills Gesicht herum. „Man ignoriert eine Lady nicht einfach!“ Wütend sah Bill zu seinem Bruder und dann zu mir. Unsere Blicke trafen sich und ich spürte ein kribbeln das durch meinen ganzen Körper lief. „Möchtest du noch was trinken“, fragte er mich und sah auf mein leeres Glas. Mit der Zeit taute auch Bill auf und wir unterhielten uns über Gott und die Welt aber jedesmal wenn sich Bills und meine Blicke trafen lief ich rot an und sah schnell wieder weg. Irgendwann tauchte ein knappbekleidetes Mädchen auf und forderte Tom zum tanzen auf. Bill und ich blieben alleine zurück. Wir unterhielten uns noch etwas bis auch Bill mich schließlich zum tanzen aufforderte. Ich war heilfroh das ich keine hohen Schuhe angezogen hatte, denn Bill war nur knapp größer als ich. Als wir gerade auf der Tanzfläche angekommen waren begann der DJ ein langsames Lied zu spielen. Ich schaute mich noch unschlüssig um doch Bill zog mich zu sich heran und wir fingen an uns zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Er sah mir tief in die Augen, die mich wie in einem Bann gefangen hileten und keine weiteren Ausflüchte zu dulden schienen. Unsere Lippen kamen immer näher und als ich meine Augen schon geschlossen hatte, schallte eine Stimme neben mir, scheinbar von weit weg: „Ach da bist du!“, erschrocken schaute ich die Person neben mir an, die mich wieder in die Realität gerissen hatte.
Aus Vanessas Sicht:
Ich war echt froh, das Artemis nicht mitgegangen war. Sie sah heute mal wieder so wunderschön aus und ich hielt es nicht länger aus sie auch nur anzusehen. Stefab, David und ich erkundeten die Umgebung, checkten die Leute ab und tantzen wie Verrückte. Irgendwann setzten wir uns erschöpft an einen Tisch, bestellten uns zwei Bier für die Jungs und einen Sex on the Beach für mich. Ich lies meine Blicke kreisen und entdeckte einige wichtige Persönlichkeiten. Doch plötzlich stockte ich. Da tanzte Artemis eng umschlungen mit Bill Kaulitz von Tokio Hotel. Als sich ihre Köpfe immer näher kamen, sah ich rot. Ich war rasend eifersüchtig und lief auf die beiden zu. Du schmieriger, kleiner möchtegern Rocker wirst meinen Engel nicht bekommen. Niemals.
Aus Bills Sicht:
Mittlerweile lachten wir drei ununterbrochen. Ich hatte mich von dem Fettnäpfchen von vorher wieder erholt und war aufgedreht wie immer. Davon abgesehen konnte ich meine Blicke nicht von ihr lassen. Artemis war nicht nur atemberaubend schön sondern auch noch witzig und intelligent. Ich war nicht besonders traurig als Tom von dieser Schnepfe weggezogen wurde und wir alleine waren. Genau passend nachdem ich sie zum tanzen aufgefordert hatte startete ein langsamer Song. Sie hatte wohl nicht mit so viel Nähe gleich zu Anfang gerechnet doch ich zog sie unbeirrt an ihren Hüften zu mir und schaute ihr tief in die Augen als sich unsere Lippen näherten. Mein Herz klopfte wie wild, dieses Mädel brachte mich noch um den Verstand. Bis ich aus den Augenwinkeln Vanessa auf uns zurennen sah…
Wieder aus Artemis Sicht:
Ich verstand ihre Aufregung nicht. Vanessa zerrte mich von der Tanzfläche nach draussen auf einen Balkon. „Was soll das?“, fragte ich eine Spur zu wütend und ich bereute es sofort als ich Vanessas trauriges Gesicht sah. „Tut mir leid, Vanny, aber warum ziehst du mich nach draussen?“ „Hier, trink erst mal“ Sie drückte mir ihren Coktail in die Hand und bedeutete mir auszudrinken. Hui, der war stark… „Also…?“ „Es tut mir so leid, meine Süße!“ sie zog mich an sich und umarmte mich. Ich blickte die Situation immer noch nicht, aber Vanessas Gesicht hatte einen so ernsten Ausdruck, wie ich es bei ihr nicht gewohnt war. Langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. Sie bestellte mir noch einen Coktail, den ich willig austrank. „Ich wollte dich schnell weglotzen bevor du eine Dummheit machst!“, mir war schwindelig doch ich schaffte es fragend eine Augenbraue hochzuziehen und sie fuhr fort. „Weißt du, Bill hat eine Freundin….“ „Was?? Entschuldigung, bitte eine Tequila, nein am besten zwei“, bestellte ich bei einem Kellner. „Aber in Interviews… und überhaupt… und ich dachte?“ „Nein, Süße, du kennst doch selbst die Vertragsklauseln“ Das konnte ich einfach nicht glauben, ich hatte ihn fast geküsst! Aber diese Augen, ich konnte ihm doch deswegen nicht böse sein. Ich exte die zwei Stamperl Tequila und wollte wieder auf die Tanzfläche, doch Vanessa hielt mich zurück. „Wo willst du hin?“, sie sah mich mitleidig an. „Zu Bill, das ist mir doch egal, dann hat er halt ne Freundin, so toll wird die schon nicht sein wenn er sie nie erwähnt!“ „Sag mal kapierst du gar nichts??“Ich zuckte zusammen, damit das Vanessa mich anschreien würde hatte ich nicht gerechnet. „Der Kerl verarscht dich genau wie dich die Leute immer verarscht haben. Verdammt ich will nicht das du wieder verletzt wirst!“ Das hatte gesessen, ich nickte und bestellte mir noch einen Manhattan. Ich starrte über Berlin. Wie lange genau ich schon dastand wusste ich nicht. Mitlerweile war Vanessa wieder nach drinnen gegangen und ich hatte weitere Virtuosen in mich hineingeschüttet. Scheiße, das war alles so scheiße. Erst als ein Pärchen lachend auf die Terasse gestolpert kam blickte ich wieder auf.
Aus Vanessas Sicht:
Artemis` Gesichtsausdruck veränderte sich zunehmend. Anfangs sah sie mich verwirrt an doch ihre Augen funkelten wie sie es schon lange nicht mehr getan hatten. Um Zeit zu schinden drückte ich ihr den Coktail in die Hand. Sie verzog das Gesicht. Sie trank selten Alkohol da sie nichts vertrug. Artemis war schon deutlich angedrunken und es brach mir fast das Herz als ich ihr die Lüge auftischte. Ihre Augen weiteten sich geschockt. Sie schien Selbstgespräche in ihrem Kopf zu führen. Nachdem sie noch den Tequila in sich hineingeschüttet hatte taumelte sie mit glasigen Augen wieder Richtung Party. Scheiße. Lass dir was einfallen. Ich entschied mich für ihren wunden Punkt. Die Wunde des Verrats ihrer Freunde saß noch immer tief und ich streute noch Salz darauf. Aber es wirkte. Sie blieb stehen, nickte unmerklich und drehte sich um wobei sie beinahe das Gleichgewicht verloren hätte. Traurig starret sie Richtung Horizont, wieder mit einem neuen Coktail in der Hand. Langsam machte ich mir Sorgen und ging rein um ihr ein Glas Wasser zu besorgen als ich Bill, sich suchend umschauend, sah. Da kam mir die Idee. Ich tat so als würde ich telefonieren als ich im schneckentempo an ihm vorbei schlich. Damit er auch ja alles verstand, redete ich extra laut: „Nein, Artemis! Artemis, jetzt hör auf. Was soll das? Nütz den armen Kerl nicht aus, wir haben auch so genug Puplicity ohne das du die Beine breit machen musst.Er sieht doch ganz nett aus. Warum… was? Magersüchtige Schwuchtel? Das ist echt billig, wie weit willst du dich denn noch hochschlafen? Es langt jetzt, mach doch was du willst!“ Ich tat so als würde ich auflegen. Zufrieden stellte ich fest, das Bill wie eine Salzseule ertarrt da stand. Doch ich ging an ihm vorbei Richtung Bar. Schließlich brauchte mein Engel noch Wasser.
Aus Bills sicht:
Ehe ich blickte was los war, wurde Artemis schon weggezogen und verschwand in der Menge. Zu Anfang setzte ich mich an die Bar doch langsam wurde ich ungeduldig. Ich wollte wieder zu ihr, mit ihr tanzen, mit ihr lachen. Olá, ich glaub mich hats wirklich erwischt. Ich grinste und schaute mich suchend um als ich ein Telefonat mitbekam. Nein, das glaubte ich nicht. Wie konnte ich mich so sehr in einem Menschen getäuscht haben? Ich Depp dachte doch tatsächlich sie hätte Interesse an mir als Person und nicht als Superstar. Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte überlegte ich mir noch ob ich das gnadenlos ausnützen solle doch ich verwarf den Gedanken wieder. So verlockend eine Nacht mit Artemis war, ich hatte keinen Bock darauf, das in allen Zeitungen meine Affaire mit ihr breitgetreten wurde. Entäuschung steigerte sich in Wut. Ich schnappte mir noch was zu trinken und stampfte wütend Richtung Hotel. Heute hatte ich keine Lust mehr zu feiern.
Aus Vanessas Sicht:
Als ich das Wasserglas Richtung Balkon balancierte, stürmte Bill an mir vorbei Richtung Ausgang. Yeah, geschafft. Den waren wir los. Glücklich ging ich wieder raus auf den Balkon, doch Artemis war nicht mehr da.
Aus Toms Sicht:
Ich stolperte mit dieser Tusse auf den Balkon, sie hatte wohl irgendwas geschluckt, jedenfalls wollte sie nich aufhören zu kichern… genervt sah ich mich um und da stand Artemis. Wahnsinn, eine echte Traumfrau. Ich schickte das Girli wieder rein um uns was zu trinken zu holen, in ihrem Zustand dürfte das wohl ein Weilchen dauern, und ging zu Artemis. Festgeklammert ans Geländer stand sie da und starrte ins Leere. Sie schien eine völlig ausgewechselte Person zu sein. Als wir zusammen an der Bar saßen lachte sie und war die Freude am Leben. Doch jetzt wirkte sie nachdenklich und zutiefst traurig. Als ich sie ansprach und sie sich umdrehte merkte ich das sie wohl schon ein paar Gläschen gerunken haben musste denn sie wankte sichtlich, doch ihre beeindruckende Stimme blieb klar als ich mit ihr redete und ich folgerte das es wohl nicht all zu viel gewesen sein konnte. „Was machst du denn hier draussen, so allein?“ „Ich warte.“ „Worauf?“ „Das weiß ich nicht so genau.“ Ein frostiger Windstoss zog an uns vorbei, und wie sich dank Artemis’ dünnen Kleid abzeichnete musste sie ziemlich frieren, also fragte ich: „Ist dir nicht kalt?“ Sie überlegte eine Weile bis sie die Frage bejate und ich sie kurzerhand zu mir her zog und wärmte. Sie drückte sich fest an mich und ich wagte es und küsste sie. Sie erwiderte den Kuss und wir wurden immer leidenschaftlicher. „Willst du mit auf mein Hotelzimmer kommen?“, fragte ich sie und als sie nickte zog ich sie schnell Richtung Ausgang und rief uns ein Taxi. Die Fahrt ins Hilton schien unendlich, ich hielt es nicht mehr länger aus. Ich stütze sie den Weg hoch in mein Zimmer, ihr war etwas schwindelig geworden, und endlich waren wir am Ziel. Wir saßen auf dem Bett und küssten uns immer wilder. Ich schob meine Hände unter ihr Kleid und zog sie langsam aus. Wow, sie war wirklich eine Hammerfrau.
Aus Artemis Sicht:
Eine Stimme sprach mich an und als ich mich in ihre Richtung drehte fing an sich alles um mich zu drehen. Ich musste mich wahnsinnig darauf konzentrieren nicht einfach hin zufallen und beatwortete deswegen die Fragen die mir gestellt wurden nur knapp. Bis mir jemand half und mich festhielt. Verzweifelt und dankbar klammerte ich mich an die Person als sie mich in die Arme nam. Warum drehte sich nur alles? Langsam fühlte ich mich sicherer und blickte die Person an doch ich sah nur diese faszinierenden, braunen Augen die immer näher kamen bis etwas meine Lippen berührte. Ich lies mich von meinem Intsinkt treiben. Als ich meine Augen wieder öffnete liefen alle Menschen schnell an mir vorbei, oder lief ich an ihnen vorbei? Jemand hielt meine Hand und setzte mich in ein Auto. Ich wusste nicht wo wir hinfuhren doch ich klammerte mich weiter an meinen Begleiter. Irgendwann realisierte ich eine andere Umgebung. Es war warm und deswegen lies ich es zu als mir jemand mein Kleid abstriff. Ich spürte Küsse und Hande an meinem ganzen Körper und mir gefiel es. Alles was mit mir passierte gefiel mir….


4. Kapitel
Aus Vanessas Sicht:
Verdammt, wo war sie nur hin? Ich lief jetzt schon zum dritten mal alle Räume ab. Hoffentlich war nichts passiert! Langsam fing ich an mir richtige Sorgen zu machen. Als ich gegangen war, war sie schon hackedicht und konnte kaum mehr laufen. Eigentlich bin ich daran ja auch noch Schuld. Ich hatte sie abgefüllt obwohl ich wusste das die nichts verträgt. Sowas machen echte Freunde nicht. Autsch. Der letzte Gedanke versetzte mir einen tiefen Stich. Ja, sowas machen echte Freunde nicht. Echte Freunde erzählen keine Lügen oder machen ihre Freunde vor anderen schlecht. Beides hatte ich Heute getan. Ich hatte mich benommen wie die Menschen die ich so sehr verabscheute. Ich hatte mich benommen wie die Menschen die Artemis so sehr verletzt hatten. Als ich Artemis kennenlernte kursierten die wildesten Gerüchte über Abtreibungen und rumgehure doch wie ich später herausfand war Artemis noch vollkommen unschuldig. Wirklich unschuldig, mehr als Küssen lief nie. Sie hatte zu viel Angst, verletzt zu werden, wie sie mir eines Abends anvertraute. Zum Glück, denn die Kerle die sich an sie ranmachten wollten nur das eine. Ich hatte mir zur Aufgabe gemacht sie vor Gerüchten und Intrigen zu schützen und was machte ich jetzt? Scheiße. Was machte ich? Ich hatte nur an mich gedacht. Wenn man jemanden liebt dann möchte man das derjenige glücklich ist. Und verdammt, Artemis sah so glücklich aus als sie mit Bill getanzt hatte. Ich musste alles richtig stellen, sofort. Ich rannte zu Stefan und David: „Ist Artemis inzwischnen vorbei gekommen?“ „Nope“, dessinteressiert lehnten die beiden an der Bar „Also wen ihr sie seht…“ ich stockte, die beiden Vollidioten hatten sich wieder ihren Biergläsern gewidmet. „Jetzt reichts! Hört mal her, Artemis taumelt hier irgendwo rum, vollkommen Hacke, auf einer Party, in einer fremden Stadt, mit 15! Ihr steht jetzt sofort auf und sucht sie, kapisch?“Stefan und David schauten sich genervt an „Ähm… ja, sorry. Wir machen uns ja auch Sorgen, aber du kennst doch Artemis, die schafft alles.“ „AUFSTEHEN!“ geschockt sprangen die beiden auf und sahen sich hektisch um. „Schon besser, und jetzt helft mir suchen!“. Wärend die beiden, immer noch überrumpelt, anfingen die Menge abzusuchen fragte ich mich rum ob jemand wisse in welchem Hotel Tokio Hotel untergebracht waren. Doch ich fing mir nur Mitleidige Blicke ein. Seufzent lehnte ich mich an die Wand als ein großer Typ mit langen Haaren an mir vorbeikam. Moment! Das war doch Georg !!! „HALT!“, rief ich wohl einen Tick zu laut denn die Partygäste in der Umgebung sahen mich verwirrt an. Mit hochroten Kopf lief ich auf den verdatterten Georg zu. Ich holte gerade Luft um ihn zuzutexen als ich bemerkte wie die Leute um uns herum anfingen die Ohren zu spitzen. Mit gedämpfter Stimme und noch ein Stückchen näher, fragte ich Georg in welchem Hotel sie übernachteten. „Wow, ähm also ehrlich gesagt..“ „Nein, nicht was du jetzt denkst, ich muss ganz dringend zu Bill!“ Okay, das war wohl auch falsch, also dritter Versuch. „Also, was ich meinte ist… Ich fürchte es gab vorhin ein schreckliches Missverständnis das auf meine Kappe geht und ich wollte den Schaden in Grenzen halten und Bill aufklären was wirklich passiert ist.“ Sprudelte es aus mir heraus. Georg schien immer noch nicht ganz überzeugt doch nach einigem grübeln meinte er das sie im Hilton eingecheckt hätten. „Tausend Dank“ Ich sprang ihm um den Hals, lief zum Ausgang und lies einen völlig perplexen Georg hinter mir. Jetzt stand ich vor dem Hilton und es dämmerte mir das ich ja gar nicht nach der Zimmernummer gefragt hatte. Auskunft werden die mir am Schalter sicher nicht geben. Mist. Ich beschloss erstmal in die Lobby zu gehen und dann weiter zu sehen doch schon von weiten sah ich einen schwarzen, stark gegelten Kopf über einer Lederjacke.
Aus Bills Sicht:
Die Mädchen die wir sonst abgeschleppt hatten, waren einfach nur hohl. Groupies die scharf auf unsere Popularität waren. Genau wie meine Ex. Ich traf sie auf einer Party, sie sprach mich an und für zwei Monate schwebte ich auf Wolke sieben bis sie sich an Tom ranmachte. Ich hatte genug davon. Sex, okay. Aber keine Gefühle. Doch als ich mich heute mit Artemis unterhalten hatte löste sich der steinerne Mantel um meinem Herzen langsam. Tja, und dann stoß sie mir ein Schwert hindurch… Ich saß gerade in der Hotellobby als ein völlig aufgebrachtes Mädchen auf mich zugerannt kam. Zuerst dachte ich es wäre ein Fan aber als sie keuchend vor mir stehen blieb erkannte ich Vanessa. Sie sah ziemlich fertig aus und setzte sich neben mich. Wenn ich ehrlich sein sollte war sie einer der letzten mit denen ich reden wollte doch sie sah mich flehend an. „Bill.. tut mir leid…schecklich…nicht was ich tue…“ „Häh?“ sie atmete nochmal tief durch. „Bitte vergiss das Telefonat.“ Jetzt verstand ich was hier abging. Sie hatte im nachhinein gerafft, dass ich ihr Gespräch mitgehört hatte und wollte mir nun einreden das Artemis gar nicht so eine Schlampe sei. Das konnte sie knicken, ich wollte nichts davon hören. Ich stand auf doch sie lief mir hinterher. „Bitte glaub mir. Ich hab das Gespräch gefaket. Ich war eifersüchtig. Ich, Bill, bitte!“ Ich stieg in den Aufzug ein und sie folgte mir. „Okay, mal angenommen ich glaube dir. Wenn du was von mir wolltest, warum hast du mich dann nicht einfach angesprochen?“ ,sie zögerte. „Naja… ich war eigentlich nicht eifersüchtig auf Artemis…“ Eine Weile schaute ich sie verständnislos an. Dann wurde ich rot. „Oh! Ähm.. ja sorry, ich dachte.. nun ja, hab wohl falsch gedacht.“ Mensch Junge komm mal wieder runter, nich jeder will was von dir. Als die Aufzugtür im 4. Stock aufging, hatte ich meine Fassung fast wieder. „Und warum tauchst du dann jetzt hier auf und willst alles aufklären? Dabei hast du dir doch soviel Mühe mit dem angeblich gefakten Telefonat gegeben!“ „Weil ich das jetz alles schecklich bereue. Bitte.“, sie sah mich mit einem geqälten Gesichtsausdruck an. Glaubte ich ihr? Ich wollt es zumindest. Ich musste jetz nachdenken. Allein. Wir gingen noch zusammen an meine Zimmertür, Vanessa redete wie ein Wasserfall, doch ich hörte nicht mehr zu. Wenn das was sie sagte stimmte, hatte ich Grund auf sie wütend zu sein, nicht auf Artemis!
Aus Vanessas Sicht:
Bill knallte mir die Tür vor der Nase zu. Ich hatte ihn den Weg nach oben unaufhörlich zugetextet. Hoffentlich glaubte er mir. Aber für alle Fälle würde ich in aller Frühe nochmal kommen. Jetzt kannte ich seine Zimmernummer ja.
Aus Artemis Sicht:
Ich hatte einen schrecklichen Traum. Ich stand in einem Kreis von Menschen. Sie waren alle viel größer als ich. Alle lachten und zeigten mit den Fingern auf mich. Ihre Gesichter waren zu grässliche Fratzen verzerrt. Ihre Stimmen hallten in meinem Kopf. „Schaut euch die Schlampe an!“ „Das die sich für gar nichts zu schade ist!“ „Mit so jemadem wollen wir nichts zu tun haben.“ Sie drehten sich um und gingen weg. Jetzt bemerkte ich, das ich in der Schule stand. Jemand fasste mir von hinten auf die Schulter. Erschrocken fuhr ich herum. Vor mir stand eine schwarz gekleidete Person. Ihre Schminke war verlaufen, sie weinte bitterlich. Es war meine Mutter. „Mama, was machst du hier?“ „Sie schüttelte nur den Kopf und ging davon. „Zieh dir was an bevor du nach Hause kommst.“ Ich war nackt. Erschrocken fuhr ich hoch. Ah! Das war zu schnell. Aufrecht saß ich im Bett und hielt mir den Kopf. Ich fluchte. Wie viel hatte ich Gestern getrunken? Ich versuchte ganz aufzustehen, krümmte mich aber vor schmerzen und sackte zurück ins Bett. Nach dem vierten Versuch stand ich nun endlich im Zimmer. Wo war noch gleich das Badezimmer? An der Wand gestützt entlang tapsend fand ich nun auch eine Tür und öffnete sie. Wie war ich zurück ins Hotel gekommen? Was war Gestern Abend passiert? Ich schüttelte den Kopf um die Fragen zu vertreiben. Au! Das denken allgemein hätte ich nun auch wieder nicht aufhören müssen. Ich tastete nach dem Lichtschalter und stand nun im grellen Licht vor dem Spiegel. Hilfe, wie sah ich denn aus? Total fertig. Meine Mascara war verwischt, mein restliches Gesicht fast farblos. Bis auf? Was war das? Ein Knutschfleck? Woher hatte ich den denn? Wie ein Blitz durchfuhr mich die Erkenntnis. Cool bleiden. Ich wusch mir das Gesicht. Ich hatte mich betrunken. Scheiße, die Mascara war wasserfest, also griff ich nach der Seife am Waschbecken. Dann kam jemand und ich bin mit ihm mitgegangen. Apatisch rubbelte ich über mein Gesicht. Und ich hatte Sex. Ein letztes mal donnerte ich mir eine Wasserladung ins Gesicht. Alles halb so wild, warum weinst du? Ich sank über der Kloschüssel zusammen und übergab mich. Doch, das alles war sehr wild.
Aus Bills Sicht:
Ich ging in meinem Zimmer auf und ab. Ich hatte versucht zu schlafen aber ich welzte mich nur sinnlos hin und her. Ah, das war doch zum sich die Haare ausreissen. Nein!! Ich rannte ins Badezimmer an den Spiegel. Jetzt hatte ich mir die Frisur versaut. Wärend ich mir mein Gel auskämmte und mit neuem meine Sträne stylte, im 20° Winkel über dem Auge, ging ich noch einmal die letzte Nacht Stück für Stück durch. Mann, das Telefonat klang so echt! Ich sah auf den Radiowecker. 6 Uhr Morgens. Egal. Ich geh jetzt zu Tom und frag ihn was er von der ganzen Sache hält. Zwei Zimmer weiter klopfte ich an der Tür. Keine Reaktion. Na toll, der Kerl pennt mal wieder tief und fest. Übermütig rüttelte ich am Türknauf und die Tür sprang auf. Es war nicht abgesperrt. Ich tapste ins Zimmer und knippste das Licht an. Tom lag im Bett, schlief und grinste dämlich. Schreien hätte nichts genützt, also nahm ich Anlauf und sprang neben Tom aufs Bett. „Nein, Süße, ich will noch schlafen“ hm? Ich schaute hin und her. Nirgends eine Süße zu sehen. Was mein großer Bruder da wohl wieder träumte? Nochmals hüpfte ich auf dem Bett herum. „Ahh, man, is ja gut“ langsam öffnete er die Augen und sah mich verschlafen an. „Bill? Was machst du denn hier?“ „Wen hast du denn erwartet? Ein Supermodel?“ ich grinste. Verwirrt schaute sich nun auch Tom um und gratze sich dabei am Kopf. „Also, jetzt hör mal. Du hast dich sicher gefragt warum ich Gestern einfach so abgehauen bin…“ Was ging denn jetzt ab? „Ha! Ich bin doch nicht verrückt“ Er schaute an mir vorbei, also folge ich seinem Blick, und da stand Artemis. Splitternackt.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung