goddess06

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11. Kapitel
Ich wachte neben Georg auf. Er sah wirklich süß aus, wenn er schlief. Ich glaub ich hab mich wirklich verliebt aber warum fühlte ich mich dann so schrecklich? Ich verschwand schnell unter die Dusche aber als dieses unbehagliche Gefühl selbtst nach einer viertelstunde dauerschrubben nicht verschwunden war, setzte ich mir einen Schuss. Und alles war wieder gut. Fertig angezogen und gestyled ging ich wieder zu Georg der mitlerweile aufgewacht war und uns schon Frühstück bestellt hatte. „Morgen.“ Er sah glücklich aus. „Na, gut geschlafen?“ „Wie kann man denn nicht gut schlafen,wenn man so eine Schönheit neben sich liegen hat?“ und schon hatte er mich wieder in seine Arme gezogen und versuchte mich mit Toast zu füttern. „Hm, danke, ich hab keinen hunger, Schatz.“ „Ich hab dich noch nie etwas essen gesehen.“, stellte Georg fest und setzte ein besorgtes Gesicht auf. „Und du hast ziemlich abgenommen seit dem ersten mal als ich dich gesehen habe…“ Was geht denn? Heiß ich Artemis oder was? Ich hab doch keine Essstörung! „Ich hab nunmal keinen hunger, aber bitte, wenn du dann zufrieden bist.“ Ich riss ihm das Toast aus der Hand und verschlang es in Rekordtempo. Eine Weile saßen wir einfach schweigend nebeneinander. „Gut. Ich sollte jetzt wohl besser gehen. Grüß die anderen von mir.“ „Ja, mach ich. Ich ruf dich später an, ja?“ „Ja, bis dann, ich freu mich schon drauf.“ Wir verabschiedeten uns mit einem langen Kuss. Ja, ich denke schon das ich mich verliebt habe. Zu Hause war das erste was ich machte bei Artemis anzurufen um sie zu fragen wann wir uns heute wegen der Besprechung bezüglich der Promotion treffen würden aber ich bekam nur ihre Mutter an die Strippe. Verwundert sah ich auf die Uhr. Elf. Um die Uhrzeit war ihre Mutter doch eigentlich auf der Arbeit. „Ähm, hallo, hier ist Vanessa, ist die Artemis vielleicht zu sprechen?“ „Tut mir leid, Kind, aber Artemis ist sehr krank.“ Artemis Mutter merkte sich grundsätzlich keine Namen und sprach deswegen alle Freunde ihre Tochter mit Kind an. „Oh? Was hat sie denn?“ „Sie hat sich stark unterkühlt und ist nun in einem schlimmen Fiebertraum gefangen, aber der Artzt sagt das sie wieder auf die Beine kommt.“ „Oh, mein Gott, ich komm vorbei!“ „Aber…“ Tuut…Tuut. Ich hatte schon aufgelegt, sturtzte aus dem Haus und rannte zu Artemis. Nach drei Minuten stand ich keuchend vor Artemis Haustür und klingelte. Artemis Mutter öffnete mir. Sie sah schrecklich aus, so hatte ich sie noch nie gesehen, Normalerweise lagen ihre Haare perfekt und ihre Kleidung war reinlich und spiessig bis zum geht nicht mehr. Sie war die perfekte Business Frau. Aber Heute trug sie eine ganz normale Jeans und einen Norwegerpulli und ihre Haare hatte sie achtlos zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ihre Augen wirkten müde, was noch von den Schatten unter ihren Augen verstärkt wurde. „Komm rein, Kind. Artemis ist in ihrem Zimmer.“ Im Gegensatz zu ihrem Äußeren hatte Artemis in ihrem Zimmer nichts verändert. Es war immernoch genauso eingerichtet. Afrikanische Möbel, grüne Wände, ein alter Sekretär, ein Wandregal voller Bücher über Astronomie, Okultismus und Dramen. An den Wänden hingen keine Poster, nur ein Bild von Dali auf der Wand gegenüber von ihrem Bett in dem sie nun lag. Schlafend, wie Dornröschen. Auch jetzt war sie noch Geschminkt. „Du warst wirklich schon immer anders, nicht wahr?“ Sie gab mir keine Antwort, aber ihr Gesicht war angstverzerrt und ihr Körper verschwitzt. „Werd schnell wieder Gesund, mein Engel.“, flüsterte ich ihr ins Ohr als ich die Schweißperlen aus ihrem Gesicht tupfte. Atemis welzte sich hin und her und ich versuchte sie zu beruigen. Zwischendurch brachte mir ihre Mutter etwas Tee. „Du brauchst nicht die ganze Zeit hier zu warten, sie wacht schon von alleine auf.“ „Hmm… aber ich bleibe lieber hier.“ „Na, gut Kind. Sag mir wenn du etwas brauchst.“ Nach drei Stunden klingelte mein Handy. „Wo zum Teufel steckt ihr? Wir warten schon eine dreiviertelstunde auf euch und Jens ist schon stinksauer.“ Es war Andy, der wohl von unserem Manager dazu genötigt wurde anzurufen „Oh, scheiße, das hab ich ja total vergessen.“ „Vergessen? Machst du Witze? Wo seid ihr?“ „Bei Artemis.“ „Dann schaut das ihr schleunigst eure Zuckerärsche herbewegt.“ „Halt die Luft an, wir werden nicht kommen. Artemis ist schwehr krank und ich sitz grad neben ihr. Es langt doch wenn Jens euch den ganzen Mist erzählt und ihr ihn an uns weiterleitet.“ „Du glaubst doch nicht das wir uns den schwarzen Peter zuschieben…“ Tuut…tuut. Heute hatte ichs irgendwie mim auflegen, aber Atemis rührte sich. Das war jetz wichtiger.
Aus Bills Sicht:
Der Zwischenfall in München war jetzt schon drei Wochen her. Gustav hatte nen rieseigen Kater und den Schock seines Lebens davon getragen als er neben zwei Mädels aufwachte. Tom versuchte krampfhaft seinen Ruf aufrecht zu erhalten und schleppte jeden Rock ab den er in die Griffel bekam. Die Stimmung zwischen mir und Tom war sehr angespannt. Wir kamen uns schon wegen Kleinigkeiten in die Haare und ich wusste echt nicht woran das lag. Georg schwebte nach wie vor auf Wolke sieben und vertelefonierte hunderte von Euros und ich, ich könnte mich in den Arsch treten weil ich Artemis ablitzen lassen hatte, denn seit dem hatte ich mich in Abstinenz geübt. Ich hatte goddess 06 aufmerksam in den Medien verfolgt. Anscheinend hatte Artemis wirklich eine Marktlücke gefunden, denn der Erfolg lies nicht auf sich warten. Die Musik kam an und so belegte goddess seit der Veröffentlichung ihrer zweiten Single Platz eins der Singlecharts und das Album versprach ein noch größerer Erfolg zu werden. Man konnte mitlerweilen auf keinen Sender schalten ohne ihr Gesicht zu sehen. Jetzt lag ich in meinem Zimmer (ja, ich war zur Abwechslung mal zu Hause) und, oh wunder, auf Viva wurden gerade goddess 06 interviewt. „Eure aktuelle Single ,Au Revoir´ ist ja ein noch größerer Erfolg geworden als eure erste Single, wie fühlt man sich , wenn man weiß das über eine Millionen Menschen innerhalb kürzester Zeit in die Läden gestürmt sind um eure CD zu kaufen?“ „Es ist auf jeden Fall ein geiles Gefühl.“, grinste Daniel in die Kamera. „Nun, ist euer Sound ja um einiges härter geworden, wird der Stil auch auf eurem Album, das nächste Woche in die Läden kommt, weiter verfolgt werden?“ „Sicher, wir haben das Album etwa Hälfte, Hälfte aufgeteilt, auf der einen Seite gibt es den neuen harten Sound und auf der anderen natürlich noch unsere älteren Lieder und, und ich denk das ist das wichtigste..“ , Vanessa zwinkerte in die Kamera. „Wir haben noch einiges an Bonusmaterial draufgepackt.“ „Ich sehe wir haben einen Anrufer in der Leitung. Hallo, Christina, was ist deine Frage?“ „Ähm.. hallo. Also ertmal wollte ich sagen das ich eure Musik einfach genial finde und dann wollte ich noch wissen ob Artemis nur auf Männer steht oder sich auch vorstellen könnte was mit Frauen anzufangen oder vielleicht schon mal was mit einem Mädchen hatte?“ Artemis machte große Augen, damit hatte sie wohl nicht gerechnet aber ich war gespannt auf die Antwort, vor allem, da Vanessa Artemis nun förmlich mit ihren Blicken durchborte. Aber Artemis hatte sich schnell wieder gefasst und meinte: „Ich denk mal so wie jedes Mädchen in meinem alter, hatte ich schon mal was mit einem anderen Mädchen. Das bezog sich aber mehr auf rumknutschen auf einer Party nachdem man etwas zu viel getrunken hatte. Prinzipiell will ich nicht ausschliesen das ich mal eine Beziehung mit einem Mädchen anfangen würde aber ich hab eindeutig mehr Gefühl wenn ich einen Jungen küsse.“ Sie lächelt ein aufgesetztes Lächeln. Eine sehr diplomatische Antwort, musste ich zugeben „Ist damit deine Frage beantwortet?“ „Ja…“ , meinte die Anruferin etwas enttäuscht. „Wie mir die Regie gerade mitteilt haben wir noch eine Anruferin aus München. Hallo Lena, was möchtest du gerne von Goddess 06 wissen?“ „Hi, ja eigentlich wollte ich nur fragen ob Artemis vorhat abzutreiben oder das Kind behalten möchte.“ WAS?
Aus Artemis Sicht:
„Was??? Wer?“ „Na, du hast doch letztens gemeint das Tom das Kind nicht anerkennen würde und da du ja vor drei Wochen eine Woche Auszeit genommen hast dachte ich mir, das du warscheinlich schon abgetrieben hast, oder nicht?“ „Ich.. nein ich habe nicht abgetrieben.“ „Danke für deine Anruf, Lena, wir machen jetzt eine kurze Pause und sind dann gleich wieder zurück.“ Alle schauten mich ziemlich irritiert an. „Wie kommt die Kuh auf sowas?“ „Na, was weiß ich,“ Aber dann ging mir ein Licht auf. Ich hatte mich in der Schule öfter übergeben und dann die Frage von Lena in der U-Bahn. Erkennt er es nicht an? Jetzt ergab das alles Sinn. Scheiße, hatte dieses Miststück kein eigenes Leben das sie ruinieren konnte? Wir brachen das interview ab und flüchteten zurück in unser Hotel. Oh, bitte, lass das nicht wieder in den Medien breitgetreten werden.
Aus Toms Sicht:
Bill kotzte mich so an. Ich hatte noch sein grinsendes Gesicht vor mir, als er mich beim tanzen ablöste. Denkt er, er is der Obermacker hier, oder was? Auch in Interviews, wieso redete eigentlich nur er andauernd? Wütend kickte ich gegen den nächsten Zeitungsspender, der natürlich prompt umkippen musste. Klasse, super. Ich packte den Spender, stellte ihn wieder aufrecht und donnerte die Zeitungen zurück in die Ablage. Scheiß Zeitungen, Scheiß Bild, Scheiß Artemis. Moment mal, was stand da? Artemis, schwanger? Von mir?


12. Kapitel

Aus Toms Sicht:
Ich konnte mich nicht mehr errinern wolang ich ging. Die ganze Zeit spukte dieser Gedanke in meinem Kopf. Ich werde Vater. Scheiße, ich kann kein Vater werden! Ich bin doch viel zu jung und verdammt noch mal, ich will nicht Vater werden. Wer weiß ob das Kind überhaupt von mir ist. Quatsch, es muss von mir sein, Artemis is bestimmt nich so schnell wieder mit nem anderen in die Kiste gesprungen… aber ich kann doch jetzt noch nicht Vater werden! Irgendwann stand ich wieder vor unserem Haus. Das Gefühl das sich in mir festgesetzt hatte, kannte ich bis jetzt noch nicht. Verweiflung. Jedesmal wenn ich nur „Vater“ dachte, überschüttete mich ein neuer Wall. Ich hatte immer noch die Zeitung in der Hand als ich die Tür öffnete und die Treppe nach oben stapfte. Immer wenn ich einen Blick drauf warf stachen mir die Worte. Baby und schwanger in Auge. Als ich an Bills Zimmer vorbeikam hörte ich immer noch „The Darkness“ aus den Boxen trönen. „I believe in a thing called love“ trällerte die kastratenartige Stimme des Sängers. Mitlerweile verfluchte ich diesen Song, denn er hatte mich die ganze letzte Nacht verfolgt. Bill hatte sich in seinem Zimmer eingeschlossen und weigerte sich auch nur ein Lebenszeichen von sich zu geben. Einzig und allein die Tatsache das er immer wieder dieses verdammte Lied spielte lies mich in dem Glauben das er noch am leben sei. Konnte mir eigentlich auch egal sein, ich hatte andere Probleme… doch plötzlich ging die Musik aus. Eine Tür knallte. Man hörte jemanden die Treppe runterdonnern. Und eine zweite Tür knallte. Dann war wieder Stille. Irgendwie unheimlich. Ich schaltete den Fernseher an und was lief? Ausgerechnet eine Pampers Werbung. Weiter. Alete. Weiter. Penaten. Das war zu viel für mich. Scheiß auf den harten Kerl. Ich fing an erbärmlich zu flennen. Ich will nicht Vater werden.

Aus Bills Sicht:
Schon viel besser. „Vielen Dank und beehren sie uns wieder!“ . Im hinausgehen begutachtete ich nochmal meine Haare. Sah echt geil aus. Zufrieden grinsend spazierte ich durch Magdeburg. Und das beste: keiner erkannte mich mit den langen Haare. Es hatte mich zwar ne Stange Geld gekostet aber letzendlich hatte es sich gelohnt. Das war eigentlich schon ne Weile fällig. Es war zwar mein Style gewesen aber ich wurde immer mehr in eine bestimmte Schublade gedrängt und so in eine neue Rolle hineingezwungen. Artemis Schwangerschaft war jetz der letzte Tropfen der mich letzendlich dazu bewegt hat mein Äußeres zu ändern. Als ich auf die Uhr sah, zeigte sie an das es schon fast acht Uhr Abends war. Ich sollte mich langsam mal beeilen, immerhin wusste keiner wohin ich jeut Morgen getürmt war. Endlich zu Hause angekommen, schlich ich ins Haus. Musste ja nich jeder sofort mein neues ich sehen… aber zu spät. Meine Mutter hatte mich schon gesehen und sah mich nun entgeistert an. „Was ist denn mit deinen Haaren passiert?“ „Hab ich mir verlängern lassen.“ Miterweile war ich nicht mehr ganz so überzeugt von meiner Idee. Simone kam auf mich zu und fuhr mir durch die Haare. „Was ist denn nur los mit euch?“ „Nichts…“ „Tom sitzt seit Stunden auf dem Balkon und spielt Gitarre und du.. du verlängerst dir die Haare. Du verändest deinen Style nur wenn etwas vorgefallen ist, also was ist los?“ „Wir bekommen Nachwuchs“, meinte ich nach einer kleinen Pause und das Gesicht meiner Mutter wurde Kreidebleich.
Aus Vanessas Sicht:
„Was machen wir jetzt?“ Mitlerweile waren wir wieder in München und hatten uns zum Frühstück zu einer Notkonferenz mit unserem Manager getroffen. Artemis funkelte schon die ganze Zeit wütend ihren Kaffe an. Sie hatte noch nichts gegessen. Überraschung. „Wir dementieren die Geschichte und stellen alles richtig.“ ,erklärte uns Jens und fuhr fort: „Aber die Medien werden sich nicht so leicht davon überzeugen lassen.“ Atemis schnaubte. „Wie wärs wenn du auch mal was dazu sagts?“, Daniel stubste Artemis an. „Ich bringe sie um!“ „Was hast du gesagt?“, meinte Daniel irritiert. „Lena.“, ihre Stimme zitterte. „Ich werde mich rächen, und wenn es das letzte ist was ich tue.“ Klirr. Die Kaffeetasse, die Artemis eben noch in den Händen hielt, konnte dem Druck nicht mehr standhalten, zersprang und entleerte ihren Inhalt auf Artemis. Eine Scherbe streifte ihr Gesicht und hinterlies einen roten Strich der langsam seine Form verlor und ihre Wange hinabrann. Damit hatte selbst Artemis nicht gerechnet. Mit großen Augen sah sie uns an. Ich konnte mich nicht mehr halten und lachte los als Kaffe über Artemis Wangen lief als wären es braune Tränen. Artemis sah in dem Moment wirklich wie eine Puppe aus. Die künstlichen Wimpern, die weitaufgerissenen Augen und die Schleife, die Artemis geflochtenen Zopf zusammenhielt. Geschockt sahen die anderen zwischen uns beiden hin und her aber als selbst Artemis grinste, stiegen sie mit in das Gelächter ein. „Also, ich habe für morgen mehrere Interviews festgesetzt und werde mich heute Abend noch mit dem Management von Universal in Kontakt setzen. Damit dürfte alles fürs erste geklärt sein. Ich sehe euch dann morgen um zehn im Bayrischen Hof.“ „Was machen wir jetzt noch? Lust auf ne runde kickern?“ „Danke, ich nehm mir ein Taxi und genemige mir zu Hause ne schöne, warme Badewanne um mich vom Kaffee zu befreien.“ „Vanessa?“ „Ich…“mein Handy klingelte. Entschuldigend sah ich Andreas an. „Schon klar…“, meinte dieser. „Die Liebe geht vor.“ Ich hob ab. „Hey, meine Süße, wie geht’s dir?“
Aus Toms Sicht:
Ich hatte seit Vorgestern mein Zimmer nicht mehr verlassen aber jetzt rief die Pflicht. Schadensbegrenzung war angesagt. Tokio Hotel wurdezusammen mit Goddess 06 dazu verdonnert nach Köln zu fliegen um bei TV Total aufzutreten um nochmal gemeinsam zu dementieren. Als uns Gestern vormittag unser Manager anrief und uns mitzuteilen das alles ein Missverständis sei, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen aber der Schock saß noch zu tief und ich verkroch mich weiterhin in mein Zimmer. Als ich nun die Treppen Richtung Taxi nach unten Stieg fiel mir Bill ins Auge. „Was zum Teufel hast du denn gemacht?“ „Das geht dich doch nen scheißdreck an!“ Fein. Wie er wollte. Wichtigtuer. Was spielt der sich überhaupt so auf? Hat der ne Ahnung was ich durchgemacht habe? Scheiß Ego. Die Fahrt zum Flughafen, den Flug selber und schliesslich die gesamte Zeit vor der Show schwiegen wir uns an. In unserem Raum herrschte Grabesstimmung. Bill funkelte mich an, ich funkelte zurück und Gustav und Georg wussten nicht recht was sie tun sollten. Immerwieder versuchten sie ein Gespräch einzufädeln aber der dünne Faden wurde von der Spannung zwischen mir und Bill bis zur unkenntlichkeit zerfetzt. Bis plötzlich Artemis in der Türschwelle stand. An den Anblick hatte ich mich immer noch nicht gewöhnt. Sie schien es darauf anzusetzen wie eine Puppe auszusehen. Diesemal trug sie ein kurzes, schwarzes, mit weißen Rüschen und Shleifen besetztes Kleid im typischen gothloli style (Anmk. d. autorin:spezielle Form des Visal Kei, die von Kultmusiker Mana erfunden wurde; googled einfach mal gothloli in der Bildersuche!), ihre Haare hatte sie zu Korkenzieherlocken gedreht und mit einer Schleife gebendigt. Im krassen Gegensatz dazu standen ihre Lederoverknees. „Kann ich dich kurz sprechen, Tom?“ Warum? Wollte sie mir etwa sagen das sie doch schwanger ist? Mir rutschte das Herz in die Hose als ich mit ihr vor die Tür ging. „Ich wollte mich bei dir für die ganze Aufregung entschuldigen. Das ist alles nur passiert weil ich gesprochen habe bevor ich nachgedacht habe. Und, naja, also, es tut mir leid.“ „Also bist du nicht schwanger?“, erleichtert sah ich zu ihr nach oben. Dank ihren Absätzen war sie um die 1,85. Überrascht klimperte sie mit ihren falschen Wimpern (Anmk. d. autorin: Falsche Wimpern sind super, probierts mal aus ). „Nein! Keine Angst, wie werden noch keine Eltern.“ Ich konnte nicht anders und umarmte Artemis. Ich war so glücklich. Ich werde kein Vater. Wir gingen noch eine ganze Weile herum. Ich erzählte ihr , wie ich mich die letzen Tage gefühlt hatte und sie erzählte mir wie es zu allem gekommen war. Es tat so gut über alles zu reden und ich fing an Artemis mit anderen Augen zu sehen. Klar, sie war immernoch wunderschön und ein „heißes Gerät“ aber irgendwas anderes war jetzt auch noch da. Vielleicht Respekt? Freundschaft?
Aus Bills Sicht:
Nachdem Tom mit Artemis verschwunden war, näherte sich meine Stimmung dem Tiefpunkt. Artemis war immernoch sauer auf mich. Sie hatte mich keines Blickes gewürdigt und dieser Vollidiot spaziert hier rum als wär nichts passiert. Hatte der überhaupt ne Ahnung was ich durchgemacht hatte? Ich steigerte mich ne ganze Weile in diese Gedanken, bis uns gesgat wurde das wir in fünf Minuten dran wären. Das Interview verlief zu anfang wie geplant. Wir wurden über die Gerüchte befragt, Tom und Artemis dementierten und Stefan Raab machte seine Witze, die wie imme runter die Gürtellinie gingen. Tom, stotterte irgendeinen Scheiß zusammen und Artemis zog es vor zu schweigen. Als das Thema gegessen war und wir uns wieder der Promotion unserer Alben zuwanden, klingte sich Artemis wieder aus und inspezierte das Set mit Blicken. „Bill, du hast jetzt auch nen neuen Style, gab es einen bestimmten Grund für die Veränderung?“ „Nun ja, ich…“ Tom riss mir das Micro aus der Hand. „Er ist halt n Poser und er hat es nicht verkraftet das sich nicht alles um ihn gedreht hat.“ Jetzt schien auch Artemis wieder geistig anwesend. Genau wie sieh, schauten mich nun alle an und warteten auf eine Reaktion aber mir hatte es zum ersten mal in einem Interview die Sprache verschlagen. „Na, wichtigtuer, willst du nicht wieder alle Zutexten wie sonst auch immer?“ Ich sah ihn nur fassungslos an. „Was soll das, Tom?“ Langsam stieg Wut in mir auf. „Willst du mir nich wieder das Micro aus der Hand reissen, Wichtigtuer?“ Genug. „Ey, mach hier mal nich so einen auf große Eier! Wer is denn der Ich-krig-jede-rum-Obermacker?“ Tom zog die Luft zwischen den Zähnen scharf ein. „Sag das nochmal!“ „Warum denn? Du behaupest es doch oft genug selbst!“ „Ach ja?“ Er stoß mich gegen die Schultern. „Ja!“ Ich schupste ihn zurück und ehe ich begriff was abging lagen wir zwei auf dem Boden und prügelten uns. Die anderen versuchten uns auseinander zu bringen aber wir waren voll in fahrt. Die Wut hatte sich aufgestaut und musste nun abgelassen werden, bis ich jemanden hart im Gesicht traf, der nicht Tom war. Ich hatte Artemis eine Backpfeife verpasst. Sie stand etwas unschlüssig zwischen uns und rieb sich die Wange. „Tut mir leid.“,meinte ich ehrlich geschockt. „Genug jetzt.“ Sie packte uns beide am Kragen und zog uns hinter die Bühne. „Was geht mit euch ab? Könnt ihr das nicht im Stillen regeln, wenn es keiner mitbekommt? Aber nein, ganz Deutschland muss euer Publikum sein, wie?“ „Nicht jeder hockt, die ganze Zeit apatisch wärend einem Interview da und lässt die anderen reden.“ Hatte ich das gerade wirklich gesagt? Sie sah mich nur eisig an. „Tom, entschuldigt du uns einen Augenblick?“ Dieser nickte nur und verschwand. „Sorry, das wollte ich nicht.“ Batsch. Diesmal hatte ich eine Ohrfeige einzustecken die sich gewaschen hatte. Sie drehte sich um und ging.



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